Novemberrevolution und Ende des Deutschen Kaiserreichs (1918)
Im Oktober 1918 gab es Friedensverhandlungen. Am 29. Oktober brach eine Meuterei aus, die sich auf viele Städte ausbreitete. Am 9. November wurde die Republik in Berlin ausgerufen, was das Ende des Kaiserreichs war.
Der Versailler Vertrag (1919)
Der Vertrag bestrafte Deutschland hart: Es verlor Gebiete, musste viel Geld zahlen und die Armee wurde verkleinert. Viele Deutsche fühlten sich dadurch gedemütigt. Diese Wut wurde durch die Dolchstoßlegende verstärkt – die Idee, dass Deutschland nicht im Krieg besiegt wurde, sondern von innen verraten wurde. Nationalisten nutzten diese Idee, um die neue Republik zu schwächen.
Weimarer Verfassung (1919)
Die Verfassung von 1919 machte Deutschland zu einer demokratischen Republik. Sie gab den Menschen Rechte und machte Männer und Frauen gleichberechtigt. Der Präsident hatte aber sehr viel Macht, zum Beispiel konnte er im Notfall allein regieren.
Erste Krisen (1920-1923)
Viele Deutsche lehnten den Versailler Vertrag ab. 1923 besetzte Frankreich das Ruhrgebiet, um Reparationszahlungen zu erzwingen, was zu einem großen Streik führte. Hitler versuchte in München einen Putsch, der aber scheiterte.
